SPD-Kreistagsfraktion

von Kreistagsfraktion Höxter (Kommentare: 0)

Kreis Höxter – Alhard Ruberg, Geschäftsführer und Firmeninhaber der Maschinenfabrik Gebr. Ruberg, empfing die Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion zum gemeinsamen Gespräch und einer Führung durch den Nieheimer Betrieb.

Mit den Worten „Politik interessiert sich nicht für die Wirtschaft“ begann die Betriebsbesichtigung. Zähneknirschend mussten die SPD-Kreistagsmitglieder dieser Aussage für den Standort Nieheim zustimmen: „Wenn etwas läuft, hat man es nicht auf dem Schirm“, lautete der allgemeine Tenor. In anderen Orten, beispielsweise Borgentreich, sieht das schon anders aus. Bereits 1 ½ Stunden später war man sich einig, dass daran dringend etwas geändert werden sollte.

60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Bereich Misch- und Agrartechnologie tätig. Darunter jährlich 2-3 Auszubildende. Mit einer Exportquote von ca. 70% ist die Firma Ruberg nahezu weltweit tätig. „Wir liefern unsere Spezialmaschinen nach Neuseeland, Ägypten oder auch in die Ukraine“, so Alhard Ruberg. Dabei lässt es sich der Chef nicht nehmen auch selbst vor Ort zu sein.  

Eine hohe Kundenorientierung zeichnet die Maschinenfabrik ganz besonders aus. „Es geht nur miteinander, wenn man auch bereit ist voneinander zu lernen“, stellt Alhard Ruberg klar.

Dieses Miteinander überträgt sich auf den gesamten Familienbetrieb. Sozialräume für die gesamte Belegschaft, eine gläserne Produktion und ein Chef mit einer klaren Vision für sein Unternehmen waren nur ein paar Eindrücke. „Hier wird in die Zukunft der nächsten Generation investiert“, lautete das allgemeine Fazit.

Beim anschließenden Durchgang,  überzeugte sich die SPD-Kreistagsfraktion von dem hohen technischen Stand des Betriebes.

Am Ende blieb noch ein wenig Zeit um über kritische Themen und Probleme der örtlichen Industrieunternehmen zu sprechen.

Der Fraktionsvorsitzende Andreas Suermann zog folgendes Resümee des Besuches: „Die SPD-Kreistagsfraktion hat einen beeindruckenden mittelständischen Familienbetrieb besichtigt. Dieser Betrieb ist für unseren Kreis und die Stadt Nieheim unverzichtbar. Wir werden weiterhin Kontakte zu unseren Betrieben knüpfen. Weitere Besichtigungen von heimischen Unternehmen werden folgen.“

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