Freitag, 20. Januar 12 um 10:01 Alter: 33 Tag(e)

SPD will Schulstandort in der Emmerstadt weiterentwickeln


„Schulabschluss für alle Schüler in Steinheim ermöglichen!“

Steinheim. Die SPD Steinheim setzt sich für die Errichtung einer Sekundarschule ein. So will sie allen Kindern im Einzugsbereich die Möglichkeit bieten, wohnortnah einen ihren Fähigkeiten und Neigungen entsprechenden Schulabschluss zu absolvieren. Steinheim als starker Schulstandort im Norden des Kreises Höxter soll so langfristig gesichert werden.

Intensiv beraten wurde der von Dr. Ernst Rösner vorgelegte Schulentwicklungsplan von der Steinheimer Sozialdemokratie. „Obwohl kein akuter Handlungsbedarf für die nächsten fünf Jahre festgestellt wurde, dürfen wir nicht durch Nichtstun unsere Weiterentwicklungschancen verschlafen“, so Frank Oppermann. Ziel müsse es sein, unseren Schulstandort langfristig zu sichern. SPD-Ratsmitglied Oppermann weiter: „Um uns herum verändert sich die Schullandschaft. Brakel und Bad Driburg planen je eine Gesamtschule, Schieder-Schwalenberg eine Sekundarschule, Nieheim und Marienmünster lösen ihre Hauptschulen auf.“

Die SPD in Steinheim will aber „allen Schülern einen Schulabschluss bieten“. Da nun auch die Hauptschule in Nieheim keine neuen Schüler mehr aufnimmt, die Hauptschule in Schieder umgewandelt werden soll, ist auch die Politik in Steinheim in der Verantwortung zu handeln. Den Eltern der Kinder mit Hauptschulempfehlung wurde eine wohnortnahe qualitative Einrichtung im Zuge der Schließung der Hauptschule Steinheim seitens Politik, Verwaltung und Bürgermeister zugesagt. Oppermann: „Steinheim muss handeln!“
Vermisst wird seitens der SPD eine „geordnete und transparente Absprache mit den Nachbarstädten“. „Gespräche zur Lösungsfindung mit Nieheim und Marienmünster haben auf Bürgermeisterebene nicht stattgefunden. Alleingänge und Kirchturmdenken sind trotz anderslautender pressewirksamer Verlautbarungen immer noch vorhanden“, kritisiert SPD-Schulausschussmitglied Jürgen Unruhe.

Oppermann, der im Steinheimer Rat den Schulausschuss leitet, erklärt: „ Wir wollen einen offenen Dialog mit allen Beteiligten führen, mit den Elternvertretungen, den Schulleitungen und den anderen Parteien. Ideologische Vorurteile müssen aufgelöst und neue Möglichkeiten müssen erkannt werden. Der Schulfrieden auf Landesebene ist ein gutes Vorbild, um auch in Steinheim zu gemeinsamen Lösungen zu kommen. Eltern streben für ihre Kinder die beste Bildung an und das ihr gutes Recht. Die beste Bildung zu ermöglichen, ist der Auftrag an die Politik.“

Unruhe ergänzt: „Eltern wollen ihre Kinder behütet wissen. Hier macht die Sekundarschule durch ihre geringeren Klassengrößen und bessere Stellenausstattung ein gutes Angebot, aber auch Themen wie die Ganztagsschule und längeres gemeinsames Lernen gehören auf die Agenda.“ Die SPD-Ratsfraktion hat in diesem Sinn einen Antrag erarbeitet und beim Bürgermeister eingereicht.
 


 
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